
Sternenlicht-Parfums
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Leben und Tod eines Sterns
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Sterngeburt
Sterne sammeln Materie und verwandeln sie zurück in Licht. Durch die Gravitationskraft strömen galaktische Staub- und Gasteilchen
aufeinander zu. Ein spiralförmiger Tanz entsteht. Im Zentrum findet eine enorme Verdichtung statt. Die Temperatur steigt immer weiter an, bis
es zur Kernzündung kommt: Ein Stern ist geboren !
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Der Fusionsprozess
setzt gewaltige Energien frei, die in Form von Strahlung (Licht) die
Weiten des Kosmos durcheilen. Entfernt vom Zentrum konnten sich durch
Nebenwirbel eventuell weitere Verdichtungskörper formen, die zu
Planeten werden. Der junge Stern bläst mit seinem Strahlungsdruck seine
Umgebung frei von verbliebenen Gas- und Staubresten. Zurück bleiben die
Planeten.
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Lebensphasen
Während 99.99% seines Lebens verbrennt ein Stern Wasserstoff, schmilzt
dessen Atome zu Helium und strahlt diese Energie als Licht aus. Bei einem
Stern von der Größe unserer Sonne geht der Wasserstoffvorrat nach etwa
10 Milliarden Jahren zu Ende. Dann beginnt der Stern damit, das
entstandene Helium zu verbrennen, wodurch Kohlenstoff entsteht. Der Stern
kann nun etwa eine halbe Million Jahre weiter leben. Danach kann er seine
Existenz noch um weitere tausend Jahre verlängern, wenn er den
Kohlenstoff zu Neon schmilzt und schließlich bleibt ihm noch etwa ein
Jahr um Neon zu Silizium zu verbrennen. Dieses fusioniert dann in wenigen
Tagen zu Eisen und der Stern stirbt.
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Sterntod
Weil das Fusionieren von Eisen keine Energie mehr freisetzt, sondern
zusätzliche Energie erfordert, erlischt der Stern und stürzt sehr
schnell in sich zusammen. Die Gravitation nimmt dadurch so stark zu, dass
die Atome dem Druck nicht standhalten können. Die Elektronen lösen sich
und die Atomkerne drängen sich aneinander. Der Stern erreicht eine Dichte
von 60'000 Tonnen pro Kubikzentimeter. Der Zerfall setzt ungeheure
Energien frei und bildet Stosswellen, welche die äusseren Schichten des
Sterns explodieren lassen. In dieser gewaltigen Supernova-Explosion werden
schwere Elemente wie Sauerstoff, Kohlenstoff, Eisen etc. weit hinaus in
den Kosmos geschleudert. Sie bilden später die Grundlage für
biologisches Leben.
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Was vom Stern übrig bleibt ist ein
dicht gepackter
Neutronenstern von ca. 25 km Durchmesser. Ist der ursprüngliche Stern
etwa dreimal größer als unsere Sonne, so wird die Gravitation so stark,
dass selbst die Atomkerne des verbleibenden Neutronensterns
zusammenbrechen. Die Raumzeit wird unendlich gekrümmt. Die Materie selbst
verschwindet und mit ihr Zeit und Raum. Zurück bleibt ein geheimnisvolles
schwarzes Loch, das alles in sich hineinsaugt, was ihm in die Nähe kommt. Dieser Zustand wird Singularität genannt. Alles strebt sozusagen ins
Unendliche. Der Urknall, das Universum selbst, ist aus einer Singularität
hervorgegangen.
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